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AK Graffiti

Arbeitskreis Anti-Graffiti Frankfurt Rhein Main

Graffitis, Vandalismus und Sachbeschädigung verringern die Attraktivität einer Großstadt und verursachen einen nicht unerheblichen finanziellen Schaden. Um die Bekämpfung von illegalem Graffiti und Vandalismus besser bekämpfen zu können haben die Stadt Frankfurt am Main, der RMV, die Deutsche Bahn AG, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt, die Mainova AG, die AGB Frankfurt Holding, die Polizei Hessen und der Bundesgrenzschutz im Rahmen eines Kooperationsvertrages vereinbart, Informationen und Erfahrungen auszutauschen und auf dem Gebiet kooperativ zusammenzuarbeiten. Auf Anregung der Geschäftsstelle des Präventionsrates hat man sich frühzeitig der Situation in der U-Bahn Station Römerstadt angenommen. Die U-Bahn Station ist geprägt von Schmierereien und Verschmutzungen. Neben der Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes wurde ein gemeinsames Projekt mit der benachbarten Schule auf den Weg gebracht, um in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern die U-Bahn Station schöner zu gestalten.

„Gemeinsam gegen Graffiti und Vandalismus“ ist eine Plakataktion, die auf Anregung des Präventionsrates der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen dieses Arbeitskreises umgesetzt wurde. Ziel ist, die Öffentlichkeit gegen Graffiti und Vandalismus zu sensibilisieren und eine gemeinsame Hotline anzubieten, wo Bürgerinnen und Bürger sachdienliche Hinweise geben können. Daneben werden auch für Hinweise, die zur Ergreifung von Tätern führen, Belohnungen gezahlt. Der Arbeitskreis erhofft sich mit dieser Aktion eine generalpräventive Wirkung auf mögliche Straftäter.

Die Verbesserung der Kommunikations- und Verfahrensabläufe bei der Ahndung von Graffiti stand im Vordergrund der jüngsten Arbeit des Arbeitskreises. Auch die Idee, den Täter-/ Opferausgleich zu stärken und in das Verfahren einzubinden, wurde ausführlich diskutiert.

Ein besonderer Wunsch des Arbeitskreises ist es, im Rahmen von individueller Täterarbeit junge Menschen vom illegalen Sprühen abzubringen. Nicht Geldbußen und Gefängnis sind in der Regel bei Ersttätern zum erreichen dieses Zweckes geeignet, sondern die Ableistung von Arbeitsstunden in gemeinnützigen Vereinen. Leider gibt es hierzu zu wenig Stellen und der Arbeitskreis ist bemüht, hier Abhilfe zu schaffen.

Im Rahmen der Ausarbeitung präventiver Konzepte wurde auch verstärkt auf die lokalen Ursachen für die Entstehung von Graffiti geachtet. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der Paul-Hindemith-Schule eine Verschönerungsaktion zur Vorbeugung von Graffiti durchgeführt.

Wichtige Erkenntnisse hat auch die Fachkonferenz Graffiti der Regionalkonferenz Sicherheit und Prävention im Jahre 2004 gebracht. So ist es wichtig, dass bei der Bekämpfung von illegalen Graffitis die Maßnahmen auf dem Gebiet der Beseitigung, Information und Strafverfolgung in der Region standardisiert werden. Die Fachkonferenz hat auch gezeigt, dass auf dem Gebiet der Bekämpfung illegaler Graffitis über die Stadtgrenzen hinaus mit anderen Gebietskörperschaften Kooperationen eingegangen werden müssen. Aus diesem Grund hat sich der Frankfurter Arbeitskreis Graffiti nunmehr auch zum Arbeitskreis Graffiti Frankfurt – RheinMain umbenannt und gibt mit seiner neu gestalteten Homepage www.anti-graffiti-rheinmain.de der Bevölkerung Hilfe und Informationen rund um das Thema Graffiti.




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