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Kriminalprävention
in Frankfurt am Main
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AK Sicherheit

Mit Verfügung der Oberbürgermeisterin Petra Roth hat sich der Arbeitskreis Sicherheit unter Leitung des Sicherheitsdezernenten am 2. Oktober 1996 konstituiert. Aufgabe des Arbeitskreises ist es, den gesamten komplexen Bereich Kriminalität und Sicherheit in seinen unterschiedlichen Facetten und Problemstellungen zu beleuchten und die notwendigen Handlungsschritte einzuleiten.

Zu Beginn der Arbeit wurde festgestellt, dass sich im Stadtgebiet überproportional viele Intensivtäter aufhalten. Eine relativ kleine Zahl an Tätern war verantwortlich für eine große Deliktzahl. Deshalb wurde die Arbeitsgruppe GAI (Gemeinsame Arbeitsgruppe ausländische Intensivstraftäter) gegründet, um in Zusammenarbeit von Mitarbeitern der Polizei und Ausländerbehörde aufenthaltsbeendete Maßnahmen zu forcieren und umzusetzen. Im Rahmen einer Unterarbeitsgruppe wurden auch auffällige Schwerpunkte des Drogenhandels unter anderem in der Braubachstraße angegangen und unter Einbeziehung des Sachverstandes der Anlieger die erforderlichen Maßnahmen und Gegenstrategien erfolgreich umgesetzt.

Die Beratung einer Konzeption des Einsatzes von Videoüberwachung im Öffentlichen Raum mit dem Ziel dauerhaft Kriminalität zu reduzieren führte zu einem Pilotprojekt an der Konstablerwache. Da sich die objektive Kriminalitätslage als auch das subjektive Sicherheitsempfinden in diesem Bereich verbessert hat, wurde die Installation von Kameras um den Bereich der Kaiserstraße erweitert.

Die Beurteilung des Umgangs mit Internetcafes, Telefonläden und Wettbüros unter Kriminalität bekämpfenden Gesichtspunkt veranlasste den Arbeitskreis zur einer genauen Analyse der Rechtslage und vorhandener Eingriffmöglichkeiten. Die im Rahmen eines Rechtsgutachtens aufgezeigten Lösungen sind Ausgangspunkt für weiteres Verwaltungshandeln.

Damit kriminalpräventive Belange bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und bei der Gestaltung des öffentlichen Raums Berücksichtigung finden, wurde auf Initiative des Sicherheitsdezerneten ein Arbeitskreis eingerichtet, der sich auf gemeinsame Planungsprinzipien verständigen soll. Dazu gehört u. a. dass polizeiliche Erkenntnisse rechtzeitig in Planungsvorhaben einfließen. Das Frankfurter Polizeipräsidium wird nun im Behördenskoping des Stadtplanungsamts frühzeitig eingebunden so dass Vorschläge in Planungsvorhaben Berücksichtigung finden können.

Mitglieder sind:

  • Polizei
  • Ordnungsamt
  • Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
  • Rechts- und Versicherungsamt
  • Amt für multikulturelle Angelegenheiten
  • Stabsstelle Sauberes Frankfurt
  • Dezernat IX – Gesundheit, Bandschutz, Wirtschaft und Recht
  • Dezernat IV – Planung und Sicherheit
  • Saalbau GmbH
  • (Jugend- und Sozialamt)
  • (Stadtplanungsamt)
  • (Bauaufsicht)

 

Beispiele aus der Arbeit

  • Sicherheitsstrategien bei Großdemonstrationen, wie z. B. am 1. Mai
  • Maßnahmen des Jugendschutzes
  • Strukturenaufbau der Notrufsysteme in Frankfurt am Main
  • Sicherheitssituation u. a. im Kaisersack, um Bockenheim, Leipziger Straße, Berger Straße
  • Situation und Gefährdungspotenzial durch die Crackszene
  • Initiative zur Berücksichtigung kriminalpräventiver Belange bei der Stadtplanung
  • Aufenthaltsverbote für Drogendealer in der Innenstadt
  • Sicherheit und Bewegungsfreiheit von Mädchen und Frauen im öffentlichem Raum
  • Konzeption zum Betrieb von Videoüberwachungsanlagen in der Stadt und sicherheitsgefährdeten Bereich
  • Ausweitung der Aktion „Gewalt-Sehen-Helfen“ in den U-Bahn Stationen
  • Sauberkeit und Sicherheit auf der Zeil



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