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Comic gegen Gewalt

 Um Gewalt in der Gesellschaft erfolgreich entgegenzuwirken müssen Präventionsmaßnahmen schon früh ansetzen und Kinder und Jugendliche einbeziehen. Dies zeigen auch Kriminalitätsstatistiken, die zwar einen erfreulichen und deutlichen Rückgang der Fallzahlen verzeichnet, jedoch eine relativ hohe Jugendkriminalität ausweist.

Unter dem Titel "cool sein -cool bleiben" wurde bereits im Rahmen der Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ ein Training für Handlungskompetenz in Gewaltsituationen als Beitrag zur Gewaltprävention für die Sekundarstufe in den Schulen entworfen. Dabei wurden die Inhalte der Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" von dem Frankfurter Kinderbüro, dem Jugendamt Frankfurt am Main, Schulpsychologinnen des Staatlichen Schulamts und dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen angepasst und in den Schulen vermittelt. Die Nachfrage und Resonanz ist dabei so hoch, dass die Jugendkoordinatoren der Polizei und die Mitarbeiter des Frankfurter Kinderbüros dazu übergegangen sind, nicht mehr selbst die Unterrichtseinheiten zu bestreiten, sondern Multiplikatoren auszubilden, die wiederum die Inhalte in der Praxis vermitteln.

Um die Kinder und Jugendlichen für das Thema zu interessieren ist es unerlässlich, auf den erhobenen Zeigefinger zu verzichten und Zugang über ein geeignetes Kommunikationsmedium zu finden:  

 „NERO", der Furcht und Schrecken unter seinen Mitschülern verbreitet, keine Freunde sondern nur Gefolgsleute hat, Horrorfilme und PC–Spiele liebt, sowie

 „MATTHIAS“, nett und hilfsbereit, der gerne Freundschaften schließt, sich für Bücher interessiert und Streitigkeiten für blödsinnig hält, sind die Protagonisten eines COMICS, der den Schülerinnen und Schüler Wege aufzeigen und zum Nachdenken anregen soll, Konflikte untereinander gewaltfrei zu lösen.   

Der Zeichner H. P. Murmann und die Jugendkoordinatoren des Polizeipräsidiums, Claudia Ringel und Rolf-Dieter Baer, haben die Geschichte um die beiden Helden entworfen und sehr viel von ihren Erfahrungen aus Kontakten mit Kindern und Jugendlichen einfließen lassen.

So entstand eine Story, die sich so oder ähnlich in den Schulen abspielen kann. Neu ist dabei das Ende – kein Triumph der Gewalt, kein Sieg des Stärkeren über den Schwächeren, sondern ein gewaltloses Ende, bei dem der „Aha-Effekt“ – nämlich die Erkenntnis, dass es auch anders geht – herausgestellt wird.

10.000 dieser Comics werden im kommenden Schuljahr 2002 /2003 an den Frankfurter Schulen verteilt. Die Kosten von 3.800 € übernahm der Präventionsrat der Stadt Frankfurt a.M. 

 ... und hier geht´s zum Comic  

 

 

 

 

 

 




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