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Cool sein-cool bleiben: ein Gewaltpräventionstraining für Schüler

"cool sein - cool bleiben" - ein Gewaltpräventionstraining für Schülerinnen und Schüler

1997 wurde vom Präventionsrat der Stadt Frankfurt am Main die Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" ins Leben gerufen. Eine Kampagne, die sich gegen die Unkultur des Wegschauens richtet und für mehr Zivilcourage wirbt.

Die Inhalte dieser Kampagne wurden von einem Sozialarbeiter des Kinderbüros des Jugendamts Frankfurt am Main, zwei Schulpsychologinnen des Staatlichen Schulamts und einem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen angepasst. Unter dem Slogan "cool sein - cool bleiben" werden Handlungskompetenzen in Gewaltsituationen vorgestellt und trainiert.

"Cool sein" ist eine Fähigkeit, die besonders bei männlichen Jugendlichen Ausdruck von persönlicher Ehre ist.

"Uncool" ist unmännlich und bedeutet Gesichtsverlust, der häufig mit körperlicher Aggressivität beantwortet wird.

Die Deeskalationsübungen unter Jugendlichen müssen daher stets darauf abzielen, einen möglichen Gesichtsverlust der Beteiligten zu vermeiden.

Mit diesen Übungen sollen Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Sie lernen Verhaltensmuster kennen, die es ihnen ermöglichen, selbstbewusst und gewaltfrei mit Konflikten umzugehen und sich möglichst schnell aus dem Konfliktfeld zu begeben. Zugleich erwerben sie die Fähigkeit, in Gefährdungssituationen anderen effektiv zu helfen und Öffentlichkeit herzustellen.

Da die hier beschriebene Kampagne von der Arbeit der Multiplikatoren lebt, bieten Mitarbeiter des Frankfurter Kinderbüros, des staatlichen Schulamts und des Polizeipräsidiums Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Mitarbeitern von Jugendhilfeeinrichtungen Seminare zum Thema "cool sein - cool bleiben" an.

Innerhalb der Seminare werden folgende Inhalte theoretisch und in Form von Rollenspielen dargestellt:

  • Wahrnehmung von Konfliktsituationen
  • Magnetfeld (Täter will Macht über sein Opfer gewinnen
  • Distanzverhalten / Distanzzonen
  • Verständnis von der Dynamik und den Gewaltprozessen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rollen (Täter, Opfer, Zeugen)
  • verbale und nonverbale Kommunikation in Konfliktsituationen
  • Helferverhalten (Verantwortungsdiffusion, richtiges Helfen)
  • Selbstbehauptungs- und Deeskalationsübungen
  • Umsetzung des Präventionskonzeptes in der Schule

Cool sein - cool bleiben ist auch fester Bestandteil des hessischen Gewaltpräventionsprogramms "Prävention im Team" (PiT) an Schulen.

cool sein - cool bleiben:
Internetbeitrag der Polizei: Faltblatt mit Tipps zum "Cool-bleiben"

cool sein - cool bleiben:
Internetbeitrag des Kinderbüros

Comic cool sein - cool bleiben 

 

 

 




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