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Friedenspreis für Schulen

Friedenspreis für Frankfurter Schulen 2001 gegen Rechtsradikalismus

Frieden, Respekt und gegenseitige Hilfsbereitschaft werden auch in Frankfurter Schulen gelebt und bewusst geübt. Sie sind der Schlüssel gegen Aggression und Ausgrenzung. Leider bieten genau diese beiden Eigenschaften den zunehmenden rechtsradikalen Strömungen in unserer Gesellschaft den Nährboden. Verbale wie tätliche Attacken gegen Immigranten, Kriegsflüchtlinge, Menschen anderer Religionen u.s.w. nehmen zu.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hat die Schuldezernentin Jutta Ebeling den mit 5.000,- DM dotierten Friedenspreis für Frankfurter Schulen 2001 denjenigen Projekten gewidmet, die dem Rechtsradikalismus entgegen treten. Durch die Auslobung sollen die bereits erarbeiteten Erfolge öffentlich anerkannt, die künftige Arbeit gefördert, sowie der Austausch unter den Schulen angeregt werden.

Fünf Frankfurter Schulen haben sich um diesen Preis beworben:

Bewerbungsübersicht - Schulform

Römerstadtschule - Grundschule

Bettinaschule - Gymnasium

Wöhlerschule - Gymnasium

Ernst-Reuter-Schule I - Gymnasiale Oberstufe

Walter-Kolb-Schule - Grund- und Hauptschule

Hinweis: Name der Schule (in gelb) anklicken, um die jeweilige Projektvorstellung zu sehen! 

Eine unabhängige Jury unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Christian Büttner von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung traf die schwierige Entscheidung:

Die Bettinaschule erhielt am 29. Mai 2001 den diesjährigen Friedenspreis für Frankfurter Schulen zuerkannt.

Ausschlaggebend war die Kreativität der Schülerinnen und Schüler, die u.a. einen eigenständigen Entwurf einer Gedenkstätte für ehemalige jüdische Schülerinnen der Schule im Rahmen ihrer Recherche der Schulvergangenheit ausgearbeitet und umgesetzt haben. Darüber hinaus hat die Jury erstmals einen Sonderpreis ausgelobt:

Die Römerstadtschule erhielt am 29. Mai 2001 einen Sonderpreis im Wert von 3.000,- DM zuerkannt.

Damit wird ein mutiges und engagiertes Projekt anerkannt, das sich der Herausforderung gestellt hat, das Thema Holocaust bereits in der Grundschule zu behandeln und damit der pädagogischen Diskussion über diese Frage einen entscheidenden Impuls gegeben hat. Dieser Impuls soll in einem Workshop im November 2001 aufgegriffen und weiter entwickelt werden.

Seit 1999 verleiht das Dezernat für Schule und Bildung der Stadt Frankfurt am Main den Friedenspreis für Frankfurter Schulen alle zwei Jahre.




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