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Graffiti Projekt Nied: Künstlerische Gestaltung von Flächen zur Prävention von unerwünschten Schmierereien

Anti-Graffiti-Projekt an der S-Bahn-Station Nied

Der Regionalrat Nied regte aufgrund von Vandalismus- und Graffiti-Schäden an der S-Bahn-Station Nied an, zwei Wände durch Jugendliche farblich neu gestalten zu lassen. Erfahrungen aus anderen Projekten hatten gezeigt, dass solche Flächen in der Regel für einige Zeit vor neuen Graffiti verschont bleiben.

In Kooperation mit der Werkstatt Frankfurt und der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, die das Projekt finanzierte und koordinierte, wurden am 4. und 5. Juni 2007 unter fachlicher Leitung der Kunstpädagogin Ellen De Visser die beiden Wände von Schülerinnen und Schülern des Hauptschulzweigs der Niddaschule neu angelegt. Die Farbe wurde über die Stabsstelle Sauberes Frankfurt von der Werkstatt Frankfurt zur Verfügung gestellt.

Zuvor erarbeiteten die Schüler im Kunstunterricht Motivvorschläge, die in einer öffentlichen Vernissage den Nieder Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt wurden. Dabei konnte jeder Besucher sein Lieblingsmotiv mit Punkten versehen. Während Motive aus der Geschichte Nieds den meisten Zuspruch bekamen, wurde das Motiv "Nationalflaggen" als Kompromiss für die Gestaltung des S-Bahn-Aufgangs ausgewählt. Zum einen symbolisieren die Flaggen die Vielfalt der Nationalitäten, die in Nied wohnen, zum anderen ist das Motiv aus praktikablen Gründen einfacher zu realisieren als die doch teilweise sehr anspruchsvollen Motive aus der Geschichte Nieds.

Gut zwei Jahre von Juni 2007 bis Mitte 2009 hat das Kunstwerk unerwünschten Graffiti getrotzt, doch nach und nach kamen kleine Tags und Schmierereien hinzu. So beschloss der Regionalrat Nied kurzerhand in einer Blitzaktion diese unerwünschten Graffiti selbst zu übermalen, was jedoch nur wenig Aufwand war. 

Fazit: Freiflächen verleiten dazu, diese mit Kritzeleien und dergleichen zu verunstalten. Wenn diese Flächen unter fachlicher Anleitung von Jugendlichen künstlerisch gestaltet werden, werden diese Kunsterwerke von anderen geachtet und bleiben für lange Zeit von Schmiererein verschont. Später kommen nach und nach  wieder kleinere Kritzeleien hinzu, die aber kein Vergleich zu den großflächigen Verunstaltungen vorher sind und leicht beseitigt werden können.

Bildergalerie: Vernissage der Motivvorschläge in der Niddaschule 2007

Bildergalerie: Künstlerische Gestaltung des S-Bahn-Aufgangs 2007

Bildergalerie: Ausbesserungsaktion 2009

 

 

 

 

 

 

 

 




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