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04.12.2020

Fahrradprävention

TIPPS

Fahrradprävention

1.Sicherer Stellplatz!

Das Fahrrad an einem hellen, gut einsehbaren und belebten Ort abstellen. Dunkle Ecken laden zum „ungestörten Arbeiten“ ein – eher Marktplatz als dunkle Anliegerstraße!

Fahrradabsicherung ist keine Routinesache! Wechseln Sie regelmäßig den Abstellort. Das macht Dieben das (Wieder-)Auffinden eines einmal ins Auge gefassten Fahrrades schwerer.

Das Rad immer anschließen (nicht nur abschließen) - auch dann, wenn Sie nur kurz beim Bäcker reinspringen oder in den Buchladen schauen! Oft reichen wenige Sekunden der Unachtsamkeit, denn Diebe nutzen neben gezielt geplanten Diebstählen auch die Gunst des Augenblicks.

 

2. Richtig anschließen!

Wer sein Fahrrad optimal sichert, schließt es immer an einem festen Gegenstand an. Das verhindert einfaches Wegtragen. Dabei sollten die Schlösser möglichst weit weg vom Boden angebracht werden und stramm sitzen, um keinen Hebelansatz zu bieten.

Sicherung der Anbauteile nicht vergessen! Schnellspanner erhöhen zwar den Bedienkomfort, aber auch das Diebstahlsrisiko wichtiger Komponenten wie der Sattel. Mindeststandard sollten daher Inbus-, Torx- oder Sechskantschrauben sein. Je seltener ein benötigtes Werkzeug ist, desto geringer das Diebstahlsrisiko. Am besten sichert man möglichst viele Schrauben und Achsen gleich mit speziellen, codierten Sicherungsmuttern (z. B. Pitlock, Abus) oder Sicherungseinsätzen (Hexlock). Interessant sind auch Schraubenköpfe, bei denen man das Rad erst auf den Kopf stellen muss, um sie zu öffnen. Bei einem angeschlossenen Rad ist das unmöglich. Manchmal sind die Räder bereits ab Werk entsprechend ausgerüstet. Teure Ersatzteile, etwa Akkus von Elektrofahrrädern, sollten zudem mitgenommen oder mit einem zusätzlichen Schloss versehen werden.

 

3.Stabile Schlösser!

Zum Anschließen mindestens ein stabiles Markenschloss mit hoher Sicherheitsstufe verwenden. Ein Zweitschloss erhöht die Sicherheit aufgrund des Mehraufwandes und des Abschreckungsfaktors für Diebe zusätzlich! Wird es zu aufwendig, entscheiden sich Langfinger meist für eine einfachere Gelegenheit. Am besten kombiniert man zwei unterschiedliche Schloss- und Schließtypen (Panzerkettenschloss, Bügelschloss, Faltschloss o.ä.), denn Diebe haben sich oft auf einen Schlosstyp spezialisiert. Sichern Sie das Rad auch in Kellerräumen, Garagen und auf dem eigenen Grundstück!

Für unterwegs sind die massiven Schlösser aufgrund des Gewichtes für viele Fahrradfahrer meist ungewollt hoher Ballast. Aber auch hier sollte der Mindeststandard ein stabiles Minibügelschloss sein. Sie sind deutlich leichter, haben jedoch nur einen kleinen Umfang, so dass die Suche nach einer geeigneten Stelle durchaus schwierig werden kann, denn sie passen nicht überall herum.

 

4. Fahrradcodierung!

Vorbeugend zur optimalen Anzeigenerstattung mit Ausschöpfung aller Fahndungsmöglichkeiten

  • empfehlen wir das Rad von der Polizei oder vom ADFC mit einem personalisierten, dauerhaften Code durch ein Spezialgerät versehen zu lassen.  Durch den Code kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei identifizieren und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig machen. „Heute markieren – Morgen identifizieren, also eine ideale Lösung zur Rückverfolgung!“ Die persönliche Identifikationsnummer setzt sich zusammen aus: Gemeindeschlüssel/Straßenkennziffer/Hausnummer/Initialen des Eigentümers und das jeweilige Jahr. 
  • Zudem sollten durch den Eigentümer alle individuellen Fahrraddaten festgehalten und spezifische Details anhand von Fotos dokumentiert werden.

Dafür gibt es den sogenannten Fahrradpass, der für Smartphonebesitzer auch als kostenlose FAHRRADPASS-App erhältlich ist. Über die App können auch mehrere Fahrräder verwalten werden. Dort trägt man u.a. Modell und Merkmale des Rades, die Rahmen- sowie Codiernummer und die Eigentümerdaten ein.





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